Ausbildung Mediengestalter*in – Vorteile und Aufgaben

Autor*in: Jonas Dahm

04.04.2023

Der Ausbildungsberuf Mediengestalter*in Digital & Print bietet viel Abwechslung und spannende Aufgabenbereiche. Erfahre hier alles über diese Ausbildung und erhalte Einblicke in den Agentur-Alltag eines Auszubildenden.

Was macht ein*e Mediengestalter*in?

Bist du kreativ oder zeichnest gerne, „Photoshop“ ist dir kein Fremdwort, oder eventuell hast du schon mal ein paar Zeilen Code geschrieben? Dann ist die Ausbildung zum*zur Mediengestalter*in Digital genau das Richtige für dich.

Um dir bei der Berufswahl zu helfen, haben wir unseren Auszubildenden Jonas interviewt, der bereits im 3. und letzten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Mediengestalter ist. Er gibt einige Einblicke in die Aufgabenbereiche, Ausbildungsinhalte, sowie den Alltag in der Agentur.

Interview mit unserem Azubi Jonas

wigital: Hallo Jonas, stelle dich doch einmal kurz vor.

Jonas: Ich bin Jonas, aktuell 22 Jahre alt, und mache seit 2020 bei wigital eine Ausbildung zum Mediengestalter Digital. Das ist jetzt also mein 3. und letztes Lehrjahr. In der Freizeit beschäftige ich mich mit Content-Creation sowie Web-Design und -Entwicklung.

wigital: Da hast du gerade schon ein Stichwort gesagt: Mediengestalter Digital. Es gibt nämlich noch den Mediengestalter Print. Kannst du uns die Unterschiede näher bringen?

Jonas: Klar. Grundsätzlich heißt der Ausbildungsberuf „Mediengestalter*in Digital & Print“. Digital und Print sind die verschiedenen Schwerpunkte der Ausbildung. Beginnt man eine Ausbildung in einer Druckerei, so ist man „Mediengestalter Print“ und lernt zum Beispiel verschiedene Druckverfahren, aber auch den Umgang mit Software wie Photoshop oder Illustrator. Als Azubi in einer Digitalagentur wie wigital ist man dann eher „Mediengestalter Digital“ und beschäftigt sich unter anderem mit Websites, Content-Pflege und Bildbearbeitung.

wigital: Wieso hast du dich für die Ausbildung zum Mediengestalter entschieden?

Jonas: Ich habe damals sehr gerne und viel gezeichnet. Irgendwann habe ich dann hobbymäßig angefangen, kleine 3D-Animationen („Intros“) und Grafiken für die YouTube-Kanäle anderer Leute zu erstellen. Und so etwas in der Art wollte ich gerne beruflich machen.

wigital: Und ist dein Aufgabenbereich so, wie du es dir damals vorgestellt hast?

Jonas: Als ich die Ausbildung begann, habe ich schnell gemerkt, dass es – zumindest bei wigital als Digitalagentur – etwas anders ist, als erwartet. Neben Illustrieren oder kreativen Grafikdesign wurde ich auch mit den Sprachen HTML und CSS konfrontiert, mit denen ich vorher nie Berührungspunkte hatte. Das sind textbasierte Auszeichnungssprachen, mit denen man eine Website aufbauen und darstellen kann. HTML beschreibt den Inhalt der Website und CSS verändert das Aussehen des Inhalts.

Vieles dreht sich hier um die Erstellung und Pflege von Websites und Onlineshops. Dazu gehört neben der Umsetzung im Code-Editor auch die Konzipierung in Figma oder Adobe XD. Es hat aber Spaß gemacht, sich in die verschiedenen Themen einzuarbeiten und eine Challenge nach der nächsten zu meistern. Es sind also viel mehr Aufgabenbereiche, als ich zuerst vermutet habe. Bereits innerhalb der ersten Monate konnte ich schon ziemlich viel lernen.

wigital: Beschreibe doch mal einen typischen Montag von dir.

Jonas: Montags bin ich etwa ab 8:00 Uhr verfügbar, meistens aus dem Homeoffice, wenn keine wichtigen Termine anstehen. Man kann frei und spontan entscheiden, ob man ins Büro kommen oder von Zuhause arbeiten möchte. Insbesondere meine Aufgaben kann ich ohne Probleme von überall ausüben.

Um 10:00 Uhr haben wir dann ein Boarding, also eine kurze Besprechung im Team der Entwickler*innen und Interfacedesigner*innen, und tauschen uns kurz aus, was in der anstehenden Woche anfällt und ob wir Unterstützung brauchen.

Bis zum Mittag setze ich dann allerlei Aufgaben um, die entweder noch von letzter Woche offen sind oder neu am Montag hereinkommen. Man arbeitet recht viel mit dem Code-Editor, um den Code von Websites anzupassen: Welche Elemente angezeigt werden sollen, wie sie aussehen, und so weiter. Viele Kunden haben Websites, deren Inhalte (Texte, Bilder) man über eine Benutzungsoberfläche bearbeiten kann (Content-Management-System) – die Bearbeitung steht auch oft auf meinem Plan. Und gelegentlich fallen kleinere Aufgaben zur Bildbearbeitung in Photoshop an.

Generell bekommt man abwechslungsreiche Aufgaben, die einen nicht selten vor neue Herausforderungen stellen, aber die Kolleg*innen stehen mir immer zur Seite, wenn ich mal nicht weiter weiß.

Die Mittagspause kann man planen, wie man möchte. Es gibt keine festen Uhrzeiten. Wenn ich in der Agentur bin, gehe ich mir dann oft etwas zu Essen kaufen oder mache auch gerne einen Spaziergang an der Kieler Förde.

Bis zum Feierabend um 16 Uhr erledige ich dann weitere Aufgaben. Jede*r kann innerhalb unserer Kernarbeitszeiten flexibel arbeiten – Überstunden sind fair geregelt. Wenn ich Zuhause arbeite, mache ich meistens etwas länger und gehe dafür schon früher, wenn ich im Büro bin.

wigital: Du bist nun 3 Jahre ein wigital Native – was gefällt dir am meisten an wigital?

Jonas: Ich finde die Vielfalt an Aufgaben gut, denn man hat jeden Tag etwas anderes zu tun. Das ist eben der Vorteil einer Agentur: Es gibt die verschiedensten Kunden aus diversen Branchen mit immer anderen Anforderungen. Da wird es nicht langweilig.

wigital übernimmt zum Großteil die Fahrtkosten zur Berufsschule, was mir sehr entgegenkommt. Zusätzlich kann man ein vergünstigtes Jobticket für den ÖPNV bekommen, was meinen Kolleg*innen, die einen weiteren Anfahrtsweg haben, zugutekommt. Wer keine Lust hat, jeden Tag ins Büro zu pendeln, kann auch von der flexiblen Homeoffice-Regelung Gebrauch machen und von Zuhause arbeiten – jede*r bekommt natürlich einen eigenen Laptop von der Agentur gestellt.

wigital: Vielen Dank, Jonas, für die ganzen Einblicke in den Beruf Mediengestalter*in Digital.

Bewirb dich bei uns!

Hast du auch Lust bekommen, bei wigital zu arbeiten? Wir sind immer auf der Suche nach Verstärkung für das Team. Schau doch mal in unsere Stellenanzeigen, denn vielleicht suchen wir genau dich. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!

Autor: Jonas Dahm


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