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Social-Media-Posts für Facebook und Instagram erstellen

Social-Media-Posts für Facebook und Instagram erstellen

Wer auf Social Media erfolgreich sein möchte, sollte bestimmte Vorgaben der Plattformen berücksichtigen. Wir zeigen, worauf es bei der Erstellung von Social-Media-Posts für dein Unternehmen ankommt und geben dir nützliche Tipps an die Hand!

Warum werden Beiträge nicht angezeigt?

Die Algorithmen der sozialen Netzwerke Facebook und Instagram bestimmen darüber, welche Beiträge Nutzer*innen angezeigt werden. Mittlerweile werden Social-Media-Posts nicht mehr nur chronologisch dargestellt, sondern durch eine interessenbasierte Ausspielung in den News-Feeds der Nutzer*innen.

Die Ausspielung von Postings erfolgt unter anderem auf Basis der Häufigkeit und Dauer, mit der Nutzer*innen mit den Inhalten des Profils interagieren. Konkret bedeutet das: Wenn eine Person mit einem Beitrag interagiert, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Beiträge dieses Profils zukünftig erneut in ihrem Feed erscheinen. Zusätzlich spielt die Aktualität der Postings bei der Darstellung im Feed eine Rolle.

Beiträge auf Facebook und Instagram müssen also so gestaltet werden, dass sie die Aufmerksamkeit und das Interesse der Zielgruppe einfangen und zur Interaktion anregen. Wie das funktioniert, verraten wir euch mit den folgenden Tipps!

Social-Media-Captions optimieren

Die Caption, also der Beitragstext, ist wichtiger Bestandteil jedes Social-Media-Postings. Über den Text lassen sich wichtige Informationen vermitteln oder emotionale Geschichten erzählen, um eine Bindung zu der Community aufzubauen. Gemeinsam mit einem Medium, wie z.B. Bild oder Bewegtbild, bildet die Caption die Grundlage eines erfolgreichen Social-Media-Beitrags.

Mit den ersten Worten überzeugen

Da im Facebook- und Instagram-Feed zunächst nur eine begrenzte Zeichenanzahl der Caption angezeigt wird, bevor Nutzer*innen über den „Mehr Anzeigen“-Button den vollständigen Text sehen können, gilt es, das Interesse bereits mit den ersten Worten einzufangen. Bei Instagram werden laut Hubspot die ersten drei Zeilen, also circa 125 Zeichen, angezeigt. Nach eigenen Tests sind es bei Facebook im Schnitt 70 Zeichen, was ungefähr 1,5 Zeilen einer Caption entspricht.

Um das Interesse der Nutzer*innen zu wecken, können in den einleitenden Worten beispielsweise Fragen gestellt, Bedürfnisse, Wünsche und Probleme aufgegriffen oder ein aktueller Bezug hergestellt werden. Wird ein Call-to-Action im Text genutzt, kann dieser ebenfalls direkt zu Beginn der Caption eingesetzt werden.

Die Sprache der Zielgruppe treffen

Um die eigene Zielgruppe auf Social Media zu erreichen, bedarf es einer zielgruppengerechten Ansprache. Sieze oder duze ich? Gibt es Begriffe, die im Sprachgebrauch der Zielgruppe verankert sind? Wichtig ist, dass die Zielgruppe mit einbezogen wird – eine direkte Ansprache ist also essenziell.

Das Wording sollte außerdem das Ziel des Beitrags unterstreichen. Dabei darf die Ausdrucksweise keinesfalls zu werblich werden, vielmehr gilt es so natürlich und ungezwungen wie möglich zu kommunizieren. Wichtig ist, das Corporate Wording dabei nicht außer Acht zu lassen. Gibt es bestimmte Begrifflichkeiten, die im Zusammenhang mit dem Unternehmen zu verwenden sind, bietet es sich an, diese zu Beginn der Social-Media-Kommunikation festzuhalten.

Mit Emojis die Stimmung des Posts transportieren

Emojis sind fester Bestandteil von Social Media und treibende Kraft für die Interaktion. Sie unterstützen die Botschaft des Posts, vermitteln Emotionen und schaffen eine Bindung zwischen Zielgruppe und Unternehmen. Verwendete Emojis sollten mit Bedacht, passend zum Textinhalt ausgewählt und wohl platziert werden.

Es bietet sich an, vorweg eine Liste geeigneter Emojis zu erstellen, die zur Marke bzw. zum Produkt passen, um die Richtlinien der Unternehmenskommunikation einhalten zu können. Um Emojis für einen Beitrag auszuwählen, eignen sich Websites wie Get Emoji, die einen Überblick über mögliche Emojis auf Social Media bieten.

Relevante Hashtags auf Instagram nutzen

Hashtags eignen sich zur Steigerung der Reichweite bei Instagram. Auf Facebook sind Hashtags nicht relevant: Die Verwendung kann sich hier sogar kontraproduktiv auswirken, da man signalisiert, dass man sich nicht ausreichend mit der Plattform beschäftigt hat.

Hashtags sollten auf einen Beitrag individuell abgestimmt werden. Es ist zusätzlich immer sinnvoll, Trend-Hashtags im Blick zu behalten. Außerdem bietet sich die Etablierung eigener Hashtags im Zusammenhang mit der Marke bzw. des Unternehmens an. Tipp: Im Internet findet man zahlreiche Hashtag-Generatoren, die bei der Recherche behilflich sein können.

Bei der Anwendung sollte darauf geachtet werden, sich auf die wichtigsten Hashtags zu konzentrieren: Es empfiehlt sich nicht die kompletten 30 möglichen Hashtags zu nutzen, sondern sich auf einige wenige zu fokussieren.

Ansprechende Bilder und Videos verwenden

Qualitative Bilder und Videos sind essenzieller Bestandteil jedes Social-Media-Auftritts. Mediale Inhalte wecken die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen und sorgen dafür, dass sie auf dem Beitrag verweilen.

Abwechslung hinsichtlich der verwendeten Formate ist wichtig, um die Aufmerksamkeit und das Interesse der Community zu halten. Auch belohnt der Algorithmus der Social-Media-Plattform ein Profil mit mehr Reichweite, wenn man sich an neuen Formate, wie z.B. Reels bei Instagram, bedient. Außerdem sollte man Variation im Hinblick auf den Content bieten, indem beispielsweise abwechselnd Produktbilder, Fotos von Personen oder Grafiken gepostet werden.

Bei aller Vielseitigkeit sollte der Feed, vor allem bei Instagram, in sich stimmig sein. Dazu eignet sich die Anwendung eines einheitlichen Filters. Wenn passend kann auch das Markenlogo auf dem Bild platziert werden, um Branding-Effekte zu erzielen. Ebenso kann für wiederkehrenden Content (z.B. Rezepte) ein einheitliches Layout erstellt und angewendet werden. Es gibt einige Apps, wie beispielsweise Preview, die bei der Planung eines einheitlichen Instagram-Feeds unterstützen.

Die beste Posting-Zeit einplanen

Eine allgemeingültige Aussage zu der Frage, welches die beste Zeit zur Veröffentlichung von Social-Media-Posts ist, lässt sich nicht treffen, da diese stark von der Aktivität der eigenen Zielgruppe abhängig ist. Es sollten deshalb die Tage und Uhrzeiten getestet werden, zu denen die eigene Community am aktivsten ist.

Sowohl bei Facebook als auch bei Instagram lassen sich die relevanten Performance-Kennzahlen wie Sichtbarkeit und Engagement in den kostenlosen Insights analysieren. Auf Basis dieser Analyse können Posting-Zeitpunkte definiert werden. Steht man noch ziemlich zu Beginn des eigenen Social-Media-Auftritts, gilt es verschiedene Tage und Uhrzeiten zu testen und zu analysieren.
Hat man für sich selbst die optimalen Posting-Zeitpunkte herausgefunden, können Social-Media-Posts beispielsweise über das kostenlose Creator Studio von Facebook automatisch vorausgeplant werden.

Checkliste für erfolgreiche Social-Media-Posts downloaden

Damit du den ganzen Input nicht vergisst, haben wir was vorbereitet: Lade dir einfach unsere kostenlose Checkliste für erfolgreiche Social-Media-Posts runter! Du möchtest deine Social-Media-Profile noch professioneller aufbauen? In unseren Workshops Social-Media-Marketing und Instagram for Business geben wir dir weitere Tipps für einen erfolgreichen Auftritt!

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Autorin: Lara Felten


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