Google Display Ads - Best Practices für Creatives

Autor*in: wigital

14.10.2024

Du möchtest Google Display Ads schalten, weißt aber nicht worauf du bei der Gestaltung deiner Creatives achten musst? Wir verraten dir die wichtigsten Tipps und Tricks, um Fehler zu vermeiden und eine bestmögliche Anzeigenperformance zu ermöglichen.

Was zeichnet Google Display Ads aus?

Google Display Ads sind visuelle Anzeigen, die im Google Display-Netzwerk geschaltet werden, einem umfassenden Netzwerk von über zwei Millionen Websites, Videos und Apps. Diese Anzeigen können in verschiedenen Formaten erscheinen, darunter Banner, Bilder, Videos und interaktive Formate.

Displayanzeigen zeichnen sich durch ihre immense Reichweite, vielfältige Targeting-Optionen und ansprechende visuelle Formate aus, die es Werbetreibenden ermöglichen, ihre Botschaften auf kreative und einprägsame Weise zu vermitteln.

Der Vorteil von Google Display Ads liegt insbesondere in ihrer Fähigkeit potenzielle Kund*innen gezielt anzusprechen. Denn im Unterschied zu den typischen Suchkampagnen gibt es bei Display Ads nicht nur die Möglichkeit ein entsprechendes Keywordsetup zu hinterlegen, sondern auch über andere Targeting Optionen, wie demografische Merkmale, Interessen oder das Verhalten im Internet, die Zielgruppe zu erreichen. Durch diese präzise Ausrichtung der Kampagnen, kann die Effizienz und Effektivität der Werbemaßnahmen erheblich gesteigert werden. Aufgrund ihrer Reichweite werden Display Ads auch gerne im Rahmen von Remarketing-Maßnahmen eingesetzt.

Welche Arten von Display Ads gibt es?

Google Ads bietet verschiedene Arten von Anzeigen, um unterschiedliche Marketingziele und -strategien zu unterstützen.

Responsive Display Ads

Responsive Display Ads sind die am häufigsten genutzte Art von Anzeigen im Displaynetzwerk und ihr Einsatz wird durch Google und uns empfohlen. Sie bestehen aus verschiedenen Bestandteilen, wie Logos, Überschriften, Bildern, animierten Grafiken und Texten. Diese Elemente werden, ähnlich wie bei responsiven Textanzeigen, automatisch in unterschiedlichen Kombinationen (in Hinsicht auf Größe, Format und Inhalt) zusammengefügt. 

Das führt nicht nur zu einer Vielzahl an Anzeigengestaltungen und Platzierungsoptionen, sondern steigert auch die Leistung der Anzeigen erheblich, da der Algorithmus im Laufe der Zeit die Kombinationen bevorzugt, die am besten funktionieren. Dadurch kann jede verfügbare Werbefläche auf einer Website optimal genutzt werden, um potenzielle Kund*innen zur Interaktion mit deinem Unternehmen zu motivieren.

Display-Banner

Eine weitere Möglichkeit, Anzeigen im Google Displaynetzwerk zu schalten, sind die sogenannten Display-Banner. Anders als bei den responsiven Display Ads werden hier nicht verschiedene Elemente durch einen Algorithmus kombiniert, sondern ein einzelner, fertig gestalteter Banner wird direkt im Google Ads Manager hochgeladen und genau so ausgespielt. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass das endgültige Design der Anzeige vollständig vom Werbetreibenden kontrolliert und gestaltet werden kann. 

Der Nachteil ist jedoch der erhöhte Zeitaufwand für die Erstellung, da sie im Gegensatz zu den responsiven Display Ads nicht automatisch generiert werden. Zudem wird durch das Hochladen bereits eine feste Größe vorgegeben, sodass die Banner nur an ausgewählten Platzierungen im Display-Netzwerk ausgespielt werden können. Daher ist oftmals die Gestaltung mehrerer Banner in verschiedenen Dimensionierungen notwendig, um eine gute Performance zu erzielen. Display-Banner können sowohl als statische als auch dynamische Anzeigen gestaltet werden.

Anforderungen und Vorgaben für responsive Display-Creatives

Um effektive, ansprechende und benutzerfreundliche Google Display Ads zu erstellen, spielt insbesondere die Gestaltung von Creatives eine entscheidende Rolle. Die folgenden Best Practices sollen dir helfen, Fehler zu vermeiden und zukünftig genau zu wissen, welche Anforderungen die Creatives deiner Google Display Ads erfüllen müssen. Wir beschränken uns im folgenden auf responsive Displayanzeigen, da diese am gängigsten im Google Display Netzwerk sind.

Bildgröße und -format:

Bilder sollen in gängigen Formaten wie JPEG, PNG oder GIF hochgeladen werden. Dabei sollte eine maximale Dateigröße von 150 KB nicht überschritten werden. Es können 1-15 Bilder hochgeladen werden. Empfohlen werden 5-10 Bilder. Bilder können je nach Layout in unterschiedlichen Größen dargestellt werden. Die Größe von Bildern wird an bestimmte Anzeigengrößen angepasst. Daher sollten folgende Größen bereit gestellt werden, damit sie in jedem Format scharf erkennbar sind:

  • Bild im Querformat (1,91 : 1): Empfohlene Größe: 1200 × 628 Pixel
  • Quadrat (1 : 1): Empfohlene Größe: 1200 × 1200 Pixel
  • Hochformat (9 : 16): Empfohlene Größe: 900 × 1600 Pixel

Hochwertige Bilder verwenden

Es sollten professionelle und hochwertige Bilder mit ansprechenden visuellen Inhalten verwendet werden, die keine künstlichen Verzerrungen, Filter, Rahmen o.ä. beinhalten. Deine Bilder sollten scharf sein und in freundlichen, eher helleren Farben gestaltet sein. Außerdem sollten die Bilder direkt mit dem beworbenen Produkt oder der Dienstleistung im Zusammenhang stehen.

Text, Logos und Schaltflächen auf Creative vermeiden

Eingeblendete Logos sollten vermieden werden, um Wiederholungen in anderen Anzeigenlayouts zu vermeiden. Vermeide es, ein Bild mit Text zu überlagern. Wenn Assets kombiniert werden, kann dies zu Dopplungen durch Titel und Beschreibungen führen. Auch kann es sein, dass der Text zu klein und dadurch schlecht lesbar ist. Füge deinem Bild außerdem keine Grafiken von Schaltflächen wie „Download“ oder „Book now“ hinzu, weil sie kein anklickbares Element sind.

Produkt in den Mittelpunkt

Der Leerraum des Bildes sollte nicht mehr als 80 % des Bilds einnehmen und dein Produkt oder deine Dienstleistung sollte im Mittelpunkt des Bildes stehen. Nutze keine Collagen sondern ein natürliches Bild, auf dem das Produkt nur ein Mal zu sehen ist. Der Hintergründe sollte ebenso natürlich sein und nicht digital hinzugefügt werden.

Fazit

Um das volle Potenzial von Google Display Ads auszuschöpfen, ist eine sorgfältige Gestaltung der Creatives unerlässlich. Die Einhaltung spezifischer Anforderungen bezüglich Bildgröße, Format und Qualität spielt dabei eine entscheidende Rolle. In einer Welt, in der die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen eine kostbare Ressource ist, können gut gestaltete Google Display Ads den entscheidenden Unterschied für den Erfolg deiner digitalen Marketingstrategie ausmachen. Hochwertige, klare und ansprechende Bilder oder Grafiken, deren Bildgröße und Format den Anforderungen entsprechen, sind dabei unverzichtbar.

Durch die Einhaltung dieser Vorgaben und die Verwendung visueller Elemente, die die Zielgruppe ansprechen, kann die Reichweite und Wirkung von Google Display Ads erheblich verbessert werden.


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